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Jahreshauptversammlung 2010 PDF Drucken E-Mail
Am 06. März fand in der Stadthalle in Homberg die 148. Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Homberg (Ohm) gegr. 1862 e. V. statt.

Der 1. Vorsitzende Wolfgang Schmidt konnte bei der Eröffnung zahlreiche Vereinsmitglieder und Gäste begrüßen. Unter den Gästen waren neben Bürgermeister Volker Orth, dem ehemaligen Bürgermeister Eckhard Hisserich, dem ersten Stadtrat Armin Klein, Stadtrat Helmut Fina auch der stellvertretender Kreisbrandinspektor Hans Jürgen Kohl sowie Stadtbrandinspektor Peter Pfeil und dessen Stellvertreter Ewald Witt. Die Stadtjugendfeuerwehr wurde durch den Stadtjugendfeuerwehrwart Jens Uwe Rieß vertreten. Einen besonderen Willkommensgruß richtete Schmidt an die Gäste der Feuerwehr der Partnerstadt Stadtroda/Thüringen. Leider konnten die Kameraden aus der Partnerstadt in diesem Jahr nicht an der Jahreshauptversammlung in Homberg teilnehmen. Aufgrund der schlechten Witterung mit starkem Schneefall in Stadtroda mussten sie leider die Fahrt nach Homberg absagen.

Nach der Begrüßung begann der 1. Vorsitzende Wolfgang Schmidt mit seinem Rückblick auf das Jahr 2009. Zu Beginn seiner Ausführungen bezeichnete Schmidt das vergangene Jahr als ruhig, aber doch mit zahlreichen Aktivitäten gefüllt. Im März 2009 fand die Mitgliederversammlung statt, die mit 134 Mitgliedern einen sehr guten Besuch zu verzeichnen hatte. Über das Jahr verteilt wurde durch Mitglieder des Vereinsvorstandes  an verschiedenen Veranstaltungen auf Kreis-, Bezirks- sowie Landesebene teilgenommen, so Schmidt weiter. Gerne kam man im Januar der Einladung der Partnerfeuerwehr aus Stadtroda nach, deren Jahreshauptversammlung mit einer kleinen Abordnung besucht wurde. Bei dem Besuch in Stadtroda sprach die Homberger Delegation die Einladung zur eigenen Jahreshauptversammlung an die Gastgeber aus. Die thüringischen Kameraden und Kameradinnen kamen dieser Einladung gerne nach und so konnte man eine Abordnung aus Stadtroda und Gernewitz in Homberg begrüßen. An dieser Stelle bedauerte der 1. Vereinsvorsitzende, dass diese beiden Veranstaltungen die einzigsten im vergangenen Jahr gewesen waren. Er bat alle Mitglieder aller Abteilungen des Vereins an den gemeinsamen Veranstaltungen die angeboten werden, zahlreich teilzunehmen. Schmidt warb gerade bei den jüngeren Mitgliedern um eine größere Teilnahme, da man nicht Gefahr laufen wolle dass die guten freundschaftlichen Beziehungen mit der Zeit einschlafen. Im Folgenden berichtete der Vorsitzende von den zahlreichen Veranstaltungen die man im vergangenen Jahr besucht hatte. Ausführlich berichtete Schmidt über das Jubiläum 775 Jahre Stadtrechte Homberg, an dessen Feierlichkeiten sich auch der Feuerwehrverein beteiligte.  Dem Aufruf des Vereinsringes sich an den Kosten für das Feuerwerk am Samstagabend zu beteiligen kam man dabei gerne nach. Beim stehenden Festzug am Sonntag nach dem Feuerwerk beteiligten sich die Männer und Frauen des Vereins mit einem Stand. In historischen Gewändern wurden dort Apfelwein und Apfelsaft sowie selbstgemachte Kartoffelpuffer mit Apfelmus verkauft, dazu sorgte der Musikzug des Vereins mit seinen Darbietungen für gute Laune und Unterhaltung. Schmidt dankte allen Helfern die sich an dem stehenden Festzug beteiligt hatten. Einen besonderen Dank sprach er dabei dem Ehepaar Klaus und Karina Schepp aus, die immer eine gute Anlaufstelle sind wenn es darum geht etwas zu organisieren und zu veranstalten. Auch dem DRK Homberg sprach er seinen herzlichen Dank für die gute Zusammenarbeit aus, da man deren Zelte an diesem Tag benutzen durfte. Neu belebt wurde im Jahr 2009 das Verhältnis zur Bundeswehr in Stadtallendorf, da die Stadt Homberg  wieder eine Patenschaft mit einer Kompanie dort gegründet hat. Mehrere Veranstaltungen wurden mit der Bundeswehr gemeinsam durchgeführt, unter anderem die Ehrenwache am Volkstrauertag in Homberg. Bei den eigenen Veranstaltungen stach vor allem das traditionelle Volksradfahren hervor. Im letzten Jahr leider durch eine Absage, der Wettergott machte dem Verein einen Strich durch die Rechnung. Durch Regen fiel das beliebte Radfahren für Jedermann sprichwörtlich ins Wasser. Trotz des schlechten Wetters fanden einige Gäste den Weg zum Feuerwehrstützpunkt. Dort wurden sie mit Steaks und Würstchen vom Grill und selbst gebackenen Kuchen bestens versorgt, so dass die Veranstaltung dennoch ein recht guter Erfolg wurde. Im September feierte man gemeinsam mit der Kinderfeuerwehr das erste Sommerfest der Kinderfeuerwehr. Die letzte Veranstaltung galt es im Oktober zu organisieren berichtete Schmidt. Im Oktober fand auf dem Sportplatz der SG Germania der Leistungsspangennachtermin der Jugendfeuerwehr statt. Dabei unterstützte der Verein die Stadtjugendfeuerwehr mit feuerwehrtechnischem Gerät und der Bewirtung der Gäste. Seinen besonderen Dank im Zusammenhang mit dem Leistungsspangennachtermin richtete Schmidt an den Vorsitzenden Helmut Wilker und Platzwart Rudi Jilg vom Sportverein Germania, die die Veranstaltung durch die Bereitstellung des Sportplatzes und des Sportheimes unterstützt hatten. Zum Schluss seiner Ausführungen dankte der 1. Vorsitzende allen, die den Verein in irgendeiner Weise unterstützt haben. Besonders dankte er den aktiven Mitgliedern der Einsatzabteilung für die stetige Einsatzbereitschaft und der Jugend des Vereins für ihr Interesse an der Feuerwehr. Weitere Dankesworte richtete Schmidt an seine Vorstandskollegen, hier ins besonders an seinen Stellvertreter Friedhelm Höck, und an die städtischen Gremien mit Bürgermeister Volker Orth an der Spitze für die gute Unterstützung und Zusammenarbeit.

Seinen ersten Jahresbericht im Amt des Wehrführers verlas Stefan Seibert in Anschluss an den Bericht des 1. Vorsitzenden. Seibert begrüßte ebenfalls die zahlreichen Gäste, einen besonderen Gruß richtete er dabei an die Gäste der Partnerfeuerwehr aus Stadtroda. Zu Beginn seines Jahresberichtes gab der Wehrführer einen Rückblick auf die Einsatztätigkeit der Feuerwehr Homberg (Ohm). Im Jahr 2009 gab es 41 Alarmierungen der Einsatzabteilung, diese gliedern sich in 9 Brandeinsätze, 23 Einsätze im Bereich der Technischen Hilfeleistung und 9 Fehlalarme. Von einigen Einsätzen berichtete Seibert der Versammlung genauer, zunächst von einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person am Ortseingang von Appenrod und dem Brand einer Jagdhütte in der Gemarkung Gontershausen. Dort blieb das mit 34 Jahren älteste Fahrzeug der Homberger Wehr, das Tanklöschfahrzeug TLF 24/50, kurz vor der Einsatzstelle im durch Regen aufgeweichten Boden stecken. Das neue Löschgruppenfahrzeug LF 10/6 aus Homberg war das einzige Fahrzeug welches aufgrund seiner sehr guten Geländegängigkeit die Einsatzstelle direkt anfahren konnte. Am Himmelfahrtstag im Mai gerieten in Höingen in der Nähe des Festplatzes mehrere Strohballen in Brand. Dieser Einsatz bildete den Auftakt von vier Einsätzen innerhalb von fünf Tagen. Bereits vier Tagen später, am 25. Mai, folgte ein Fehlalarm in der Schottener Reha, nur drei Stunden später wurde die Feuerwehr zu einem Pkw-Brand auf der Autobahn A5 gerufen. Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte der Pkw in voller Ausdehnung, die Insassen hatten sich rechtzeitig in Sicherheit gebracht. Am darauf folgenden Tag, dem 26. Mai, kam es am Abend in einer Firma in der Frankfurterstraße an einer Produktionsmaschine zu einem Brand. Löschversuche durch die Mitarbeiter führten nicht zum Erfolg, so dass gegen 23:00 Uhr die Feuerwehr Homberg alarmiert wurde. Beim Eintreffen der Feuerwehr hatten bereits alle Mitarbeiter den betroffenen Hallenbereich verlassen, der zu diesem Zeitpunkt stark verraucht war. Die Feuerwehr Homberg setzte zur Brandbekämpfung mehrere Trupps unter Atemschutz ein, zusätzlich wurde die Halle mit zwei Hochleistungslüftern belüftet. An dieser Stelle verwies Stefan Seibert auf die Homepage der Feuerwehr Homberg, auf der viele Informationen über die Einsatzabteilung, Jugendfeuerwehr und Kinderfeuerwehr abgerufen werden können. In diesem Zusammenhang dankte er Raphael Bernhart und Matthias Justus, die die Homepage immer auf dem neuesten Stand halten und aktualisieren.
Nach der Übersicht über die Einsatztätigkeit ließ Seibert die verschiedenen Übungstätigkeiten Revue passieren. Insgesamt fanden im vergangenen Jahr 23 Übungen statt. Zusätzliche Übungen für die Atemschutzgeräteträger wurden durch den Wehrführer selbst angeboten, zusätzliche Übungen im Bereich Gefahrgut wurden von Matthias Justus angeboten und durchgeführt. Auf zwei Übungen ging Seibert etwas genauer ein. Zum einen auf die Großübung anlässlich des Stadtfeuerwehrtages in Bleidenrod und zum anderen die Jahresabschlussübung der Einsatzabteilung. Erfreut zeigte sich Wehrführer Seibert über die große Zuschauerzahl aus der Bevölkerung bei der Übung am Stadtfeuerwehrtag. Von einer eher enttäuschenden Zuschauerzahl aus Politik und Bevölkerung berichtete er im Zusammenhang mit der Jahresabschlussübung der Einsatzabteilung. An dieser Stelle richtete Seibert seinen Dank an die die verantwortlichen Mitarbeiter der Fa. MHI, die nicht nur die Übung auf dem Betriebsgelände ermöglicht hatten, sondern auch der Feuerwehr eine Spende zukommen ließen.
Im Rahmen der Ausbildung und Übungen besuchten auch im Jahr 2009 wieder zahlreiche Angehörige der Einsatzabteilung erfolgreich Lehrgänge und Seminare auf Kreisebene und an der Hessischen Landesfeuerwehrschule in Kassel. Im Einzelnen besuchten einen Truppführerlehrgang Betram Friedrich und Andreas Deeg. Den Sprechfunklehrgang besuchte Marco Holland, den Maschinistenlehrgang Ute Friedrich und Sandra Stein. An der Hessischen Landesfeuerwehrschule absolvierten Bertram Friedrich und Luca Ebert den Lehrgang Technische Hilfeleistung Verkehrsunfall, am Lehrgang Technische Hilfeleistung Bau nahmen Marco Holland und Tobias Schmidt teil. Am Lehrgang Gefahrguteinsatz nahm Stefan Seibert teil, am Lehrgang Führen im Gefahrguteinsatz Matthias Justus. Ein Gruppenführerlehrgang schloss Sebastian Witt erfolgreich ab, den Zugführerlehrgang besuchte Steffen Orth. Der Grundlehrgang im Umgang mit der Motorkettensäge wurde in Zusammenarbeit mit dem Forstamt Romrod angeboten, hieran nahmen Torsten Blanarsch, Christian Born, Johannes Reinheimer, Robert Ried, Stefan Seibert, Sebastian Stein, Sebastian Witt und Holger Wolf teil. In Marburg besuchten Raphael Bernhart, Christian Born, Andreas Deeg, Luca Ebert, Gerhard Grösch, Kevin Heidt, Matthias Justus, Daniel Müller, Steffen Orth, Arndt Schäfer, Tobias Schmidt, Torsten Seipp, Stefan Seibert, Sebastian Stein, Thomas Stein und Sandro Wittig das Fortbildungsseminar Technische Hilfeleistung Lkw-Unfall. Erfreut zeigte sich Stefan Seibert darüber, dass die Grundausbildung Motorkettensäge im Zusammenhang mit dem Forstamt Romrod am Feuerwehrstützpunkt Homberg angeboten werden konnte. Dabei war der Ansturm aus den Feuerwehren der Großgemeinde so groß das leider nicht alle Anmeldungen berücksichtigt werden konnten. Auch das Fortbildungsseminar Technische Hilfeleistung Lkw-Unfall  an der Hauptfeuerwache in Marburg konnte unbürokratisch organisiert werden. Als Kontaktmann und Initiator war in diesem Fall war Thomas Stein aus der Homberger Einsatzabteilung tätig. Besonders erfreut zeigte sich Seibert darüber, dass durch diese beiden Ausbildungen innerhalb kurzer Zeit eine Vielzahl an Einsatzkräften ausgebildet werden konnte die sonst auf freie Lehrgangsplätze an der Landesfeuerwehrschule hätten warten müssen. Zum Schluss seines Jahresberichtes bedankte sich der Wehrführer für die gute Übungsbeteiligung sowie bei seinem Stellvertreter und Zugführer Sandro Wittig, dem Zugführer Friedhelm Höck, dem Jugendfeuerwehrwart Matthias Justus und dem 1. Vereinsvorsitzenden Wolfgang Schmidt für die gute Zusammenarbeit im vergangenen Jahr. Besonderen Dank richtete er an Stadtbrandinspektor Peter Pfeil und seinem Amtsvorgänger Christian Born für die geleistete Unterstützung bei der Einarbeitung in sein Amt als Wehrführer.

Nach den Worten des Wehrführers erstattete Jugendfeuerwehrwart Matthias Justus der Versammlung Bericht. In dem vergangenen Jahr wurden 40 Montagsübungen im Feuerwehrstützpunkt durchgeführt. Die Wintermonate waren dabei mit Spieleabenden, gemeinsamen Kegel, Fahrzeug- und Gerätekunde, Knoten und Stiche sowie Vorbereitungen auf den Bundeswettbewerb gefüllt. Eine Faschingsfeier wurde veranstaltet und an dem Kinderfest des Gewerbevereins beteiligte sich man mit einer Spritzwand. Auch das Sommerfest der Kindefeuerwehr wurde besucht. Von einem gemeinsamen Zeltlager mit der Jugendfeuerwehr Stadtroda in Stadtroda-Gernewitz berichtete der Jugendfeuerwehrwart als nächstes. Am ersten Wochenende der Sommerferien folgte man der Einladung nach Stadtroda-Gernewitz wo man herzlich empfangen wurde. Der Samstag wurde mit verschiedenen Aktivitäten und einem Geländespiel verbracht. Leider mussten die Homberger am Sonntag wieder die Heimreise antreten, so Justus. Er bedankte sich herzlich bei Klaus Fickler und seinem Team aus Stadtroda sowie bei der Feuerwehr Gernewitz für die hervorragende Bewirtung. Auch im vergangenen Jahr besuchte man wieder einige Jugendfeuerwehrwettkämpfe, bei denen man zufriedenstellende Ergebnisse erzielte. In den Sommerferien begannen gemeinsam mit anderen Jugendlichen aus der Großgemeinde die Vorbereitungen für Leistungsspange der Jugendfeuerwehr die Sebastian Röcker und Michael Lehrl bekommen haben. Den Abschluss der praktischen Ausbildung der Jugendfeuerwehr bildete die bereits 21. Jahresabschlussübung der Jugendfeuerwehren aus Homberg, Appenrod, Dannenrod und Maulbach bei der Fa. Weber in Homberg. Im Dezember vergangenen Jahres wurde der Jugendfeuerwehrausschuss neu gewählt. Er setzt sich wie folgt zusammen: Jugendgruppenleiter Julian Schepp, stellvertretendem Jugendgruppenleiter Lucas Lang und Rechnerin Saskia Schneider. Insgesamt besteht die Jugendfeuerwehr Homberg derzeit aus 10 Jungen und 6 Mädchen.

Dem Bericht des Jugendfeuerwehrwartes folgte der Jahresbericht der Sprecherin der Kinderfeuerwehr, Beate Kudla. Zu Beginn ihres Jahresrückblickes berichtete sie dass das Nachwuchsprojekt seit längerer Zeit konstant läuft. Derzeit besucht ein fester Stamm von 21 Jungen und 9 Mädchen die Veranstaltungen der Kinderfeuerwehr. Im letzten Jahr wechselten sieben Mitglieder der Kinderfeuerwehr in die Jugendfeuerwehr von Homberg und ihres Stadtteiles, so Kudla weiter. Auch habe sich im vergangenen Jahr herum gesprochen, das bei der Kinderfeuerwehr „richtig was los ist“. Dadurch habe man neun neue Mitglieder für die Kinderfeuerwehr gewinnen können.  Anschließend ließ Beate Kudla die verschiedenen Veranstaltungen des bunten und abwechslungsreichen Programms der „Feuerteufel“, denn so nennen sich die Kleinsten Homberger Brandschützer, Revue passieren. Die Kinder und ihre Betreuerinnen Beate Kudla, Petra Pfeil, Sandra Stein und Ute Friedrich, besuchten unter anderem das Gestüt in Wäldershausen und den Verkehrsübungsplatz in Stadtallendorf. Eine Vorführung der Jugendfeuerwehr und ein Kinoabend im Feuerwehrstützpunkt standen ebenfalls auf dem Programm. In regelmäßigen Abständen wird auch die Brandschutzerziehung durchgeführt. Thomas Stein aus der Einsatzabteilung der Homberger Wehr zeigte den Kindern wie gefährlich Brandrauch werden kann. Er vernebelte im Feuerwehrstützpunkt den Übungsraum der Musikabteilung mit künstlichem und ungefährlichem Rauch so dass die Kinder eindrucksvoll sehen konnten wie schwierig die Orientierung auch in bekannten Räumen wird. Zum Abschluss ihres Jahresberichtes dankte die Sprecherin der Kinderfeuerwehr allen fleißigen Helfern die die Kinderfeuerwehr im letzten Jahr unterstützt haben, besonders bei der Organisation und Durchführung des ersten Sommerfestes der Kinderfeuerwehr.

Der Leiter der Musikabteilung, Hans-Joachim Pfeil, kam nach der Kinderfeuerwehr zu Wort. Die Musikabteilung der Freiwilligen Feuerwehr, bestehend aus Blasorchester, der Nachwuchsgruppe und der Gruppe der musikalischen Früherziehung, hat im vergangenen Jahr gute Arbeit geleistet, so Pfeil. Gute Arbeit bedeute dabei, sich immer weiterzubilden, die musikalischen Auftritte zu verbessern und auch den kameradschaftlich-gesellschaftlichen Teil nicht zu kurz kommen zu lassen. Zur allgemeinen Situation in der Musikabteilung sagte Pfeil, dass man intensiv seit dem Jahr 2006 in der neuen Besetzung arbeitet. Die Arbeit wird von den 42 aktiven Musikerinnen und Musikern gern gemacht, die die wöchentlichen und zusätzlichen Proben besuchen. Auch die Integration von neuen Mitglieder und den Nachwuchsmitglieder gelingt zusehends, so der Leiter der Musikabteilung. Überhaupt nehme die Nachwuchs- und Jugendarbeit sehr viel Zeit in Anspruch. Derzeit umfasst die Nachwuchsgruppe 16 Mitglieder, die beliebte Gruppe der musikalischen Früherziehung 14. Auf die Veranstaltungen, die neben der Feuerwehrmusik durchgeführt wurden, kam Pfeil als nächstes zu sprechen. Von den beiden hauptsächlichen Veranstaltungen, dem Dämmerschoppen und dem Brunnenfest, berichtete er näher. Der Dämmerschoppen im vergangenen April war gelungen, jedoch regnete es am Brunnenfest im Juli. Dank einiger nicht zu erschütternden Besuchern habe man bei dem Brunnenfest gerade noch die Kurve geschafft. An dieser Stelle dankte Pfeil allen Helfern die bei den Veranstaltungen geholfen hatten. Besonders bedankte er sich dabei bei den Angehörigen der Einsatzabteilung die teilweise gemeinsam mit ihren Partnern die Musikabteilung unterstützten. Ein Dankeschön sei schnell daher gesagt, so Pfeil, aber er betonte das der Musikabteilung die Hilfe sehr viel wert ist und der Dank dafür von Herzen kommt. Auch dankte er den Mitgliedern der Musikabteilung, die durch die Mitgliederbeteiligung an den Ausbildungskosten ein großes finanzielles Opfer bringen. Im Gegenzug erhalten sie eine gute Ausbildung an ihren Instrumenten und auch im Zusammenspiel. Bedingt durch das schlechte Ergebnis des Brunnenfestes und dem Wegfall der Vereinsförderung habe man im vergangenen Jahr bei Firmen um Spenden gebeten. Dies war ein Erfolg, so dass neue Instrumente gekauft werden konnten teilte Pfeil mit. Im Mai 2010 hat die Musikabteilung die Absicht erstmals auf einem Konzert zu spielen. Am 15. Mai veranstaltet man ein Konzert in der Homberger Stadthalle, wo man zusammen mit Musikverein Erfurtshausen zeigen möchte was man in den Jahren seit der Umstellung gemacht hat. Pfeil lud alle Anwesenden recht herzlich zu dem Konzert und allen anderen Veranstaltungen  ein. Anschließend bat der Leiter der Musikabteilung die Anwesenden darum, in ihrem Verwandten- und Bekanntenkreis für die Musikabteilung zu werben. In der Musikabteilung sind neue Mitglieder jeden Alters willkommen, dort finden sie eine gute Kameradschaft, Pflege des Gemeinsinns und der Geselligkeit. Zum Abschluss seiner Ausführungen gab Pfeil noch einen Überblick über die verschiedenen Auftritte und Ständchen im Jahr 2009 bei denen man gespielt hatte.

Den Kassenbericht für das abgelaufene Geschäftsjahr trug Kassenwart Andreas Deeg vor. Anhand einer Präsentation erläuterte der Kassenwart die verschiedenen Einnahmen und Ausgaben. Bei den Firmen und Personen, die dem Verein im letzten Jahr eine Spende zukommen ließen, bedankte er sich an dieser Stelle nochmal recht herzlich. Da beide Kassenprüfer an diesem Abend verhindert waren, las Christian Born die schriftliche Erklärung der Kassenprüfer vor. Beide Kassenprüfer hatten die Kasse am 20. Februar geprüft,  für in Ordnung befunden und stellten den Antrag auf Entlastung des Vorstandes. Die Versammlung entlastete einstimmig den Vorstand. Zur Wahl als neue Kassenprüfer wurden Wilfried Weber und Edgar Helm vorgeschlagen. Beide wurden von der Versammlung einstimmig als neue Kassenprüfer gewählt.

Der bisherige Beisitzer im Vorstand Klaus Ludwig Vogel hatte sein Amt zur Verfügung gestellt. Als neuer Beisitzer im Vorstand wurde seitens des Vorstandes Christian Born vorgeschlagen. Born erklärte sich bereit im Falle der Wahl das Amt anzunehmen. Einstimmig wählten die versammelten Mitglieder Born zum Beisitzer im Vereinsvorstand.

Auch in diesem Jahr konnten wieder zahlreiche Mitglieder für ihre langjährige Mitgliedschaft im Verein geehrt werden. Für 25-jährige Mitgliedschaft erhielten Bernd Eichelberger und Elke Bestgen die Bronzene Ehrennadel des Vereins mit Urkunde aus den Händen des 1. Vorsitzenden Wolfgang Schmidt. Bereits auf 40 Jahre Mitgliedschaft im Verein sind Walter Oberle und Eckhardt Hisserich. Beide erhielten die Silberne Ehrennadel nebst Urkunde. Zusätzlich zur Vereinsnadel in Silber erhielt Eckhard Hisserich das Ehrenzeichen des Bezirksfeuerwehrverbandes Hessen-Darmstadt, die Ehrenbrosche in Silber, für 40-jährige Mitgliedschaft. Für 50 Jahre Mitgliedschaft im Verein wurden Walter Seibert und Hartmut Kraus mit dem Ehrenteller des Vereins geehrt. Zusätzlich zum Ehrenteller erhielten Seibert und Kraus die Ehrenbrosche in Gold des Bezirksfeuerwehrverbandes Hessen-Darmstadt für 50 Jahre Mitgliedschaft. Zu den Gratulanten der Geehrten gehörten neben dem 1. Vorsitzenden auch der 2. Vorsitzende Friedhelm, Stadtbrandinspektor Peter Pfeil und der stellvertretende Kreisbrandinspektor Hans Jürgen Kohl.
Aufgrund der gezeigten Leistungen und Beschluss des Wehrausschusses wurden folgende Kameraden und Kameradinnen durch Stadtbrandinspektor Peter Pfeil, Wehrführer Stefan Seibert sowie Bürgermeister Volker Orth befördert: zur Oberfeuerwehrfrau Ute Friedrich und Sandra Stein; zum Hauptfeuerwehrmann Bertram Friedrich und zum Hauptlöschmeister Steffen Orth.

Unter dem Punkt „Gäste haben das Wort“ sprach zunächst Bürgermeister Volker Orth. Er bedankte sich für die Einladung und zeigte sich beeindruckt vor Berichterstattung der verschiedenen Abteilungen des Vereins. Ausführlich berichtete der Bürgermeister über die finanzielle Situation der Stadt Homberg und die dadurch möglichen Auswirkungen auf die Feuerwehr. Er werde sich auch in dieser schwierigen Lage für die Belange der Feuerwehr einsetzen. Volker Orth lobte die Einsatzkräfte für ihre Arbeit und die Ausbildung sowie die hervorragende Jugendarbeit in der Jugendfeuerwehr, Kinderfeuerwehr und der Musikabteilung.

Nach den Worten des Bürgermeisters folgten die Grußworte des stellvertretenden Kreisbrandinspektor Hans Jürgen Kohl. Auch er bedankte sich für die Einladung zu der Jahreshauptversammlung und bescheinigte dem Verein eine gute Führung in allen Sparten des Vereines.

Stadtbrandinspektor Peter Pfeil ergriff als Nächster das Wort. Er bedankte sich für die Einladung auch im Namen seines Stellvertreters Ewald Witt sowie des Stadtjugendfeuerwehrwartes Jens Uwe Rieß. Pfeil sprach seinen Dank für die geleistete Arbeit in der Einsatzabteilung, der Jugendfeuerwehr, der Kinderfeuerwehr und  der Musikabteilung. Auch bei den Spendern bedankte er sich. Ausführlich Worte fand der Stadtbrandinspektor zu einem Einsatz des vergangenen Jahres, zu dem auch Wehrführer Seibert berichtet hatte. Bei diesem Einsatz war ein enormer Sachschaden entstanden. Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr wurden ein weitaus höherer Schaden und ein spektakulärer Großbrand verhindert. Innerhalb kürzester Zeit waren genügend Einsatzkräfte mit den notwendigen technischen Geräten vor Ort. Zu dem Thema Digitalfunk berichtete Pfeil von dem Plan der Hessischen Landesregierung bis Ende 2012 in Hessen flächendeckend den Digitalfunk einzuführen. Auch der Stadtbrandinspektor kam auf die schwierige Haushaltslage der Stadt und das von der Stadt in Auftrag gegebene Gutachten der Fa. arf zu sprechen. Zum Abschluss seiner Ansprache verwies Pfeil noch auf eine Gesetzesänderung im Hessischen Brandschutzgesetz, dem zu Folge die Altersgrenze für aktive Feuerwehrangehörige angehoben wurde. Auf Antrag können die Feuerwehrmänner und –frauen jetzt bis 65 aktiven Dienst leisten.

Den letzten Punkt der Tagesordnung, der Punkt „Verschiedenes“, nutzte der 1. Vorsitzende Schmidt um den versammelten Mitglieder noch einige Termine bekannt zu geben. Besonders verwies er dabei auf das 150-jährige Jubiläum des Vereins im Jahr 2012.

 

 
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